Die guten Vorsätze

Alle Jahre wieder ein großes Thema: Die guten Vorsätze für das neue Jahr.

An sich eine tolle Sache und ein guter Grund sich einmal mehr wieder damit zu beschäftigen, was einem selbst eigentlich wichtig ist oder was man erreichen möchte.

Aber mal im ernst, habt ihr die Vorsätze aus dem letzten Jahr überhaupt angegriffen? Habt ihr Euch überhaupt neue Gedanken gemacht? Oder einfach nur – wie jedes Jahr – wieder die selben Vorsätze aufgezählt, die Ihr seit Jahren aufzählt und dann wieder links liegen lasst?

Das letzte Jahr war überwiegend von einem Thema geprägt, das für viele viel Schwung aus dem Leben genommen hat – Ihr wisst wovon ich spreche. Schnell geht dabei auch Kreativität im eigenen Kopf verloren. Die lässt sich mit etwas Mühe aber wieder aufwecken.

Nehmt Euch doch für dieses Jahr mal etwas ganz Neues vor. Einfach nur mit dem Ziel, sich mal über andere Dinge Gedanken zu machen, den Horizont damit vielleicht schon ein kleines Stück zu erweitern. Nehmt neue Chancen wahr. Auch in schwierigen Zeiten sind neue Möglichkeiten greifbar.

Vielleicht macht Ihr Euch Gedanken zu einer beruflichen Veränderung? Vielleicht seid Ihr sogar dazu gezwungen?

Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit Euch und hoffe, bald wieder viele von Euch bei der aloga in Urbach begrüßen zu dürfen. Vielleicht ergibt sich aus einem Besuch bei uns auch eine neue berufliche Perspektive.

Keep smiling! 🙂

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Pferd zur Verfügung

Habt Ihr Euch schon mal mit dem Thema „Pferd zur Verfügung“ befasst?

Eigentlich ein spannendes Thema. Aber wer macht denn sowas? Und was bedeutet das überhaupt?

Pferd zur Verfügung vs. Reitbeteiligung

Der entscheidende Unterschied ist die Kostenstruktur. Eine Reitbeteiligung beteiligt sich mit einem kleinen Beitrag an den Kosten oder der Arbeit, die für das Pferd aufkommen und darf dafür öfter oder weniger oft reiten. Wer ein Pferd zur Verfügung gestellt bekommt, der trägt hingegen nicht nur die Verantwortung für das Pferd, sondern muss in der Regel auch die kompletten Kosten tragen, wie bei einem eigenen Pferd.

In beiden Fällen ist ein Vertrag unerlässlich. In diesem Vertrag sollte geklärt sein, wer welche Aufgaben übernimmt, welche Kosten trägt und wofür die Verantwortung übernimmt (Haftungsfrage).

Wieso sollte jemand ein Pferd zur Verfügung stellen?

Gründe gibt es viele. Meistens soll damit eine gewisse Zeit überbrückt werden, in der man seinem Pferd nicht mehr gerecht werden kann, wie zum Beispiel ein Studium oder eine Schwangerschaft. Ein „Pferd zur Verfügung“ stellen kann – sofern eine vertrauenswürdige Person dafür gefunden wird – eine attraktive Option sein.

Teilweise nehmen auch Bereiter Pferde unentgeltlich „zur Verfügung“. In diesem Fall muss der Besitzer keine oder nur reduzierte Berittkosten für ein potenzielles Turnierpferd bezahlen. Auch hierbei handelt es sich um eine Win-Win-Situation für alle Parteien.

Aber Achtung!

Versicherungstechnisch muss bei Bereitern anders abgesichert werden. Ein „Pferd zur Verfügung“ ist nicht gleichgesetzt mit einer privaten Reitbeteiligung. Letztere ist in der Regel (bitte überprüfen!) über die Pferdehaftpflichtversicherung abgesichert. Während bei einer gewerblichen Inobhutnahme unbedingt zusätzlicher Versicherungsschutz notwendig ist. Hierfür wird die sog. Hüterhaftpflicht angeboten.

Übrigens empfiehlt sich für „geteilte“ Pferde auch eine Krankenvollversicherung, um aufkommende Diskussionen zu vermeiden. Lasst Euch dazu gerne beraten.

3+

Pferde-OP-Schutz

Heute habe ich mal eine Frage an EUCH!

Habt Ihr Eure Pferde OP-versichert?
Und habt Ihr die Versicherung schon einmal gebraucht?

Wie sind Eure Erfahrungen?

Bitte hinterlasst einen Kommentar, ich bin gespannt auf Eure Meinung und Eure bisherigen Erfahrungen.

 

Danke & liebe Grüße aus Urbach

 

 

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Auf und davon!

Pferde sind Herdentiere und brauchen viel Bewegung. Mittlerweile bieten daher fast alle Pensionsbetriebe Weidegang in kleinen Gruppen an. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die pferdegerechte und ausbruchsichere Umzäunung dar.

Es lässt sich kaum vermeiden und vermutlich hat es jeder Pferdehalter schon einmal erlebt – wir erst letzte Woche: der Koppelzaun hat nicht gehalten was er verspricht. Keiner hat gesehen, wie die Spezialisten das hinbekommen haben, aber – mal wieder – sind die Pferde ausgebüchst und haben Ihre eigene Reise angetreten. In unserem Fall konnten die Pferde schnell wieder eingesammelt werden und keiner kam dabei zu Schaden. Aber es geht auch anders…

Wie sieht es rechtlich aus, wenn hierbei etwas schief geht?

Die Rechtssprechung zur Haftung von Weideunfällen ist uneinheitlich. Jeder Fall wird einzeln betrachtet. Generell haftet aber immer der Tierhalter für die Schäden, die sein Pferd verursacht. Wenn nicht genau nachweisbar ist, welches der Pferde den Schaden verursacht hat, wird der Schaden unter den beteiligten Pferden aufgeteilt.

Sollte eine nicht sachgemäße Umzäunung für einen Ausbruch verantwortlich sein, kann der Pensionsbetreiber haftbar gemacht werden. Hier gilt aber die Beweislast. Und auch hier wird der Schaden meistens aufgeteilt, denn der Zaun ist in der Regel nicht alleine schuld am Ausbruch der Pferde.

Im Ernstfall hilft die Pferdehaftpflicht

Besonders schlimm wird es, wenn ein Pferd in den Straßenverkehr gelangt und dort einen Verkehrsunfall verursacht. Hierbei können Sach- und Personenschäden, sowie auch Vermögensschäden bis in den Millionenbereich entstehen. Die Schäden könnten in diesem Fall folgendermaßen aussehen:

Personenschaden: eine Person wird verletzt oder stirbt

Sachschaden: ein Fahrzeug wird beschädigt

Vermögensschaden: entgangener Gewinn, da eine verletzte Person Ihrer selbstständigen Tätigkeit einige Zeit nicht nachgehen kann

Flurschaden: das Pferd hat auf dem Weg zur Straße einen Acker überquert und die Ernte zerstört

Guter Versicherungsschutz ist jetzt GOLD wert!

Für den entstandenen Schaden kommt die Haftpflichtversicherung auf. Allerdings nur bis zur vereinbarten Deckungssumme und diese kann bei einem schlimmen Verkehrsunfall schnell an Ihre Grenzen kommen. Die verbleibende Restschuld muss der „Schuldige“ mit seinem Privatvermögen aufbringen. Diese Last könnte einen sehr lange begleiten oder sogar ruinieren.

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein, um gut abgesichert zu sein?

Auf jeden Fall gilt: Je höher die Absicherung, desto besser! Vor allem im Bereich der Personenschäden wird eine Deckungssumme von mind. 10 Mio. € empfohlen. In der vergleichbaren KfZ-Haftpflicht gilt eine Mindestuntergrenze von 7,5 Mio. €. Wer also eine Pferdehalter-Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme in dieser Höhe hat, sollte beruhigt schlafen können.

Tipp: Lasst Eure Haftpflichtversicherung regelmäßig überprüfen. Tarife werden häufig optimiert ohne dass die Altverträge automatisch auf die besseren Tarife angepasst werden. Ein Check lohnt sich!

6+

Telis-Party am 03.Oktober!!!

Hallo an euch alle!

Heute gibt es einen Sonderbeitrag, denn wir haben etwas zu feiern!

Warum?

Wir haben mit unserem Blog die Marke von 1.000 Klicks überschritten!  Wahnsinn, damit hätten wir in dieser kurzen Zeit von gerade mal 4 Wochen nie gerechnet! Das war natürlich nur mit Euch als tollem Publikum möglich! Zu diesem Anlass und zur Einleitung unseres nächsten Ziels, der 10.000er Marke, schmeißen wir eine fette Party, zu der wir Dich hiermit herzlich einladen möchten!

Location?

Unser aloga Büro mit Dachterrasse ☀️

Marktplatz 1

73660 Urbach

Wer?

Alle unsere Leserinnen & Leser und jeder der Lust hat neue Leute kennen zu lernen!

 Wann?

Samstag, den 03. Oktober ab 17.00 Uhr

Highlight:

Lass dich überraschen, für Kost & Logis ist ohnehin gesorgt😜

 

 

 

Also Los! Melde Dich über eine persönliche Nachricht bei mir an 😉

Wir freuen uns auf jeden der kommt!

2+

Unfallversicherung für Reiter

Für meinen kleinen Finanz- und Vermögensratgeber für Pferdehalter und Reiter habe ich mich mit einigen Studien und Statistiken beschäftigt und eine Sache ist mir dadurch erst mal wieder so richtig bewusst geworden. So faszinierend und schön unser Sport auch ist, es ist eine der gefährlichsten Sportarten überhaupt.

ca. 93.000 Reiter verletzen sich jedes Jahr in Deutschland
(von geschätzten 2 Mio. Reitern in Summe)

 

Während meiner Recherche bin ich wieder über den verunfallten Benjamin Winter gestolpert, der 2014 beim Turnier in Luhmühlen auf der Geländestrecke beim Sturz mit seinem Pferd Ispo verunglückte. Sprung 20 wurde dem 25-jährigen zum Verhängnis, die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten…
Die Vielseitigkeit gilt schon lange als die gefährlichste Reitsportdisziplin in Deutschland. Aber nicht nur die Vielseitigkeit ist risikobehaftet:

etwa 6% der insgesamt 1,45 Mio. Sportunfälle jährlich
haben mit dem Reiten zu tun

 

Hierunter fallen nicht nur Reitunfälle beim Spring- oder Vielseitigkeitsreiten, sondern auch Freizeitreiter nehmen einen großen Teil davon ein. Dabei ist besonders der Schweregrad der Unfälle zu beachten. Reitunfälle fallen meistens deutlich schlimmer aus, als Sportunfälle anderer Sportarten, wie z.B. Fußball oder Handball. Statistiken zufolge soll Reiten sogar gefährlicher sein als Motorradfahren.

Erschwerend hinzu kommt, dass Unfälle leider nicht nur auf dem Pferd passieren…

rund 50% der Unfälle passieren beim Umgang mit dem Pferd
und nicht direkt beim Reiten

 

Und noch ein letzter Punkt, den ich sehr erschreckend finde:

über 50% der verunfallten Personen beim Reiten sind Kinder

Besonders gefährdet scheinen Mädchen bis 14 Jahre. Gerademal 18% der Reiter sind eben dieser Gruppe zuzuordnen, trotzdem ist bei 40% aller Reitunfälle ein Mädchen unter 14 Jahren betroffen. Dabei ist auch hier wieder der Verletzungsgrad bei keiner anderen Sportart so schwerwiegend, wie beim Reiten. Lediglich bei Autounfällen werden Kinder statistisch vergleichsweise schlimm verletzt.

 

Denkt alle mal eine Minute darüber nach… und direkt im Anschluss: Bitte kümmert Euch um entsprechenden Versicherungsschutz. Und bitte bitte denkt auch an den Schutz für Eure Kinder.

Mein Fazit aus diesen Studien:

Eine Unfallversicherung sollte jeder haben,
aber für Reiter ist sie absolut unverzichtbar!!!

 

Kleine Zusatzinfo: Einige Versicherer bieten Unfallversicherungen speziell für Reiter an. Hier werden aber nur Unfälle abgesichert, die im Zusammenhang mit dem Pferd passieren. Ein umfangreicher Unfallschutz ist nur unwesentlich teurer und bietet den vollen Schutz.
Kommt bei Fragen zum Unfallschutz gerne auf mich zu.

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Was kostet ein Pferd?

Wer ein Pferd hat, wird mir zustimmen: Die Kosten sind nicht jeden Monat gleich. Hier mal eine kleine Übersicht, welche Kosten in der Regel berücksichtigt werden müssen:

Stallmiete

Die Stallmiete ist wohl der größte und stabilste Kostenpunkt bei den meisten. Je nach Haltungsform und Dienstleistungsangebot, sowie Trainingsmöglichkeiten variiert die Stallmiete hier in der Gegend etwa von 250€ für Offenstall oder Box ohne Reitplatz bis 550€ für eine Sportstätte mit Reithalle(n) und Außenplatz, Solarium, Führanlage, Waschplatz etc.

Zusatzfuttermittel

Die meisten Pensionsbetriebe stellen Raufutter und einfaches Kraftfutter, wie Hafer und Pellets oder gängiges Müsli zur Verfügung. Wer darüber hinaus Mineralfutter, Öl oder Spezialfutter für sein Pferd benötigt, muss dafür in der Regel selbst aufkommen.

Hufschmied

Ein Hufschmied kommt etwa alle 8 Wochen. Je nach Beschlag muss man hierfür mit 30€ ohne Eisen und bis zu 120€ mit Eisen rechnen.

Impfungen & Wurmkuren

Die Pferde sollten zweimal jährlich gegen Influenza geimpft werden und alle zwei Jahre gegen Tetanus. Darüber hinaus können weitere Impfungen sinnvoll sein, bspw. Herpes. Außerdem muss 2 bis 4-mal jährlich entwurmt werden.

Pferdezahnarzt

Pferdezähne müssen etwa einmal jährlich kontrolliert werden. Hierfür werden etwa 150 bis 200€ berechnet.

Pferdehaftpflichtversicherung

Ein absolutes Must-Have für jeden Pferdehalter! Viele Pensionsbetreiber verlangen eine Vorlage des Versicherungsschutzes, bevor das Pferd auf dem Hof einziehen darf. Die Versicherung kommt für sämtliche Schäden auf, die das Pferd verursacht. Die Pferdehalter-Haftpflichtversicherung kostet je nach Rasse und Nutzungsumfang des Pferdes etwa 70 bis 120€ pro Jahr. Eine regelmäßige Überprüfung des Versicherungsschutzes ist übrigens sinnvoll, da Neuerungen nicht immer automatisch in ältere Policen übernommen werden.

Reitunterricht und evtl. Beritt

Eine Unterrichtsstunde kostet je nach Trainer etwa zwischen 20 und 60€, ebenso Beritt. In der Regel wird einmal wöchentlich in Reitunterricht oder Beritt investiert.

Ausrüstung von Pferd und Reiter

Dieser Posten ist wohl sehr variabel und gestaltbar. Könnt ihr sagen, was dafür bei Euch in etwa anfällt?

Turnierreiten

Wer an sportlichen Wettkämpfen teilnimmt, muss mit zusätzlichen Kosten rechnen: Nenngebühren, Turnierlizenz, Fahrtkosten, zusätzliches Equipment, evtl. Trainer vor Ort etc.

Zugfahrzeug und Anhänger

Ebenfalls hauptsächlich für Turnierreiter oder Reiter ohne Trainingsmöglichkeit am Stall notwendig. Ein Anhänger kann für gelegentliche Ausflüge auch geliehen werden. Ein Zugfahrzeug mit Anhängekupplung sollte im besten Fall aber vorhanden sein.

Tierarzt

Den Tierarzt braucht man im besten Fall nur zum Impfen. Das hat man aber leider nicht immer in der Hand. Vor allem wenn ein Besuch in der Tierklinik notwendig ist, kann es hier schnell teuer werden.
Manche schließen für diesen Fall zusätzlich eine OP-Versicherung oder eine Pferdekrankenversicherung ab.

 

Alles in allem geben wir verschiedenen Studien zufolge etwa 350 bis 900€ monatlich für ein Pferd aus. Für Außenstehende absolut nicht nachvollziehbar… für uns Reiter völlig normal.

Lasst doch mal einen Kommentar da:
Habt Ihr einen Überblick über Eure Pferde-Kosten?

Was gebt Ihr monatlich für Euer Pferd aus?

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Nur wer sein Ziel kennt, findet einen Weg. (Laotse)

STRESS ist für viele von uns ein ständiger Begleiter. Für manche sogar ein Nachweis wichtig zu sein, sich wichtig fühlen zu können oder wirklich gebraucht zu werden. Auch aus unserem Sprachgebrauch ist das Wort „Stress“ nicht mehr wegzudenken. Meistens wird es jedoch als Synonym für Hektik, Eile oder starke Belastung verwendet: „…bin im Stress“, „Lass Dich nicht stressen!“ oder „Stress lass nach!“.

Dabei ist Stress eigentlich eine Schutz-Reaktion des Körpers auf bedrohende Notsituationen. Der Körper setzt kurzfristig Hormone frei, die wie ein Turboantrieb wirken und den Körper zu Höchstleistung antreiben.

Problematisch wird es, wenn die Stresssituation zum Dauerzustand wird. Psychische Belastungen und Erkrankungen, wie bspw. Burnout oder Depression, gelten heute als häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit.
Übrigens: Wer nicht rechtzeitig für eine entsprechende Berufsunfähigkeits-Absicherung sorgt, kann von Versicherungen z.B. nach einem überstandenen Burnout abgelehnt werden.

Aber darauf möchte ich hier und heute nicht weiter eingehen. Viel spannender ist doch die Frage, wie sich Stress langfristig vermeiden lässt.
Eine ganz besonders schöne Möglichkeit wurde uns in einem Meeting von einer TELIS-Kollegin vorgestellt. Sie nennt es ihr Zielebuch.

Das Zielebuch

Optisch gleicht das Zielebuch einem Stundenplan, der die ganze Woche abbildet. Die Idee dahinter: Ziele und Wünsche können nur wahr werden, wenn sie präsent sind und man sie sich immer wieder vor Augen hält.

Die „perfekte Woche“ ist eigentlich auch nur einer dieser Wünsche und Ziele. Macht Euch mal Gedanken darüber, wie Eure perfekte Woche aussehen sollte und haltet sie fest: am besten handschriftlich und mit farbigen Hervorhebungen. Haltet Euch diese perfekte Woche jeden Tag vor Augen und arbeitet an diesem Ziel.

„Nur wer sein Ziel kennt, findet einen Weg.“ (Laotse)

Mein persönliches Highlight dabei war die Erkenntnis, dass meine ganz normale Alltagswoche keine Zeit für die Dinge bietet, die wirklich wichtig sind. Sie bietet absolut keinen Platz für Pausen, Freunde zu treffen oder einfach mal eine zusätzliche Stunde Schlaf. Daran möchte ich jetzt etwas ändern!

Probiert es mal aus, ich bin gespannt, wie es Euch bei der Erstellung eines persönlichen Zielebuchs ergeht.

 

3+

Im Fall eines Falles ist richtig fallen alles.

Da ja bekanntlich noch kein Profi vom Himmel gefallen ist, aber schon viele auf dem Weg dahin von ihrem Pferd, möchte ich heute mal ein Thema ansprechen, mit dem ich mich zur Zeit aus eigenem Interesse heraus sehr viel beschäftige…

In den meisten Fällen kommen wir beim Sturz vom Pferd mit einem blauen Auge (oder Fleck…) davon, dann kann man später darüber lachen und alles ist gut. Wenn man aber doch mal ungünstig stürzt, oder sich das Pferd dabei verletzt, lauern schnell finanzielle Folgen und irgendwer muss dafür aufkommen.
Dann geht es ans Prüfen. Wer haftet denn nun? Wer trägt die Schuld für den Sturz und sollte dafür auch die Kosten übernehmen?

Eine Sache ist dabei vielen nicht bewusst: Passiert dieser Sturz während dem Reitunterricht, kann unter entsprechenden Umständen der Reitlehrer dafür haftbar gemacht werden. Und dafür muss dieser kein hoch professioneller voll-beruflicher Reitlehrer sein. Schon ein gut gemeinter Tipp von jemandem ganz ohne Trainerschein kann hierfür ausreichen. Bei Privatpersonen sollte in der Regel die Privat-Haftpflichtversicherung für den Schaden aufkommen. Diese wird jedoch genau prüfen, ob sie das denn muss. Denn wer regelmäßig Unterricht erteilt, völlig egal ob mit oder ohne Trainerschein, bei dem wird eine gewerbliche Tätigkeit unterstellt. Hierfür muss die Privat-Haftpflichtversicherung nicht aufkommen.

Daher: Wer regelmäßig Unterricht oder „Tipps“ gibt, sollte sich unbedingt zusätzlich absichern! Hierfür gibt es eine sog. Reitlehrer-Haftpflichtversicherung. Habt Ihr Euch mit dem Thema schon beschäftigt? Lasst doch mal einen Kommentar dazu da.

Wer sich mehr Informationen zu dem Thema wünscht, darf sehr gerne auf mich zukommen. Ich freue mich von Euch zu hören!

LG Simone

6+

Kapitalanlage Pferd

Aus der Reihe „Die skurrilsten Geldanlagen“, aber mit hoher Rendite… (und viel Herzblut! <3)

Dass Menschen Geld in Aktien, Wein oder auch Oldtimer anlegen, ist bekannt und irgendwie kommen wir damit auch ganz gut klar – in Pferde klingt dagegen irgendwie skurril. Dass aber auch Renn- und Sportpferde eine interessante Alternative darstellen, sehen wir immer wieder auf den verschiedensten Auktionsplätzen in ganz Deutschland. Immer wieder werden zum Teil noch völlig unerfahrene Junghengste für 6- oder 7-stellige Beträge versteigert. Meistens steht ihnen dann eine Karriere im Spitzensport oder in der Zucht bevor.

Aber es muss nicht immer Totilas sein oder ein Rennpferd wie Sadler’s Wells (das seinen Besitzern allein durch den Deckeinsatz jährlich Millionenbeträge eingebracht hat). Auch im kleineren Rahmen kann die Kapitalanlage Pferd lukrativ sein. Eine erste Umfrage in meinem persönlichen Pferdekenner-Umkreis hat jedoch ergeben, dass die meisten folgende Bedenken haben:
1. Das Wohl des Pferdes steht nicht immer im Vordergrund
2. Sie scheuen sich vor dem immens hohen Risiko

Zu Punkt 1 muss wohl jeder selbst entscheiden welchen Weg er mit seiner Kapitalanlage geht. Sollte man sich aber nur anteilig an der Finanzierung eines Pferdes beteiligen, so ist dieses Bedenken durchaus berechtigt. Weitere Anleger könnten unter Umständen den Profit vor das Wohl des Tieres stellen. Hier hilft aber, wie so oft im Leben, nur: „Augen auf bei der Partnerwahl“.

Für Punkt 2 gibt es eine ganze Reihe an Produkten, die das Risiko absichern können. Somit lässt sich das Risiko in einen Kostenpunkt ummünzen. Interessant sind hierbei vor allem
– die Pferdelebensversicherung: Sie zahlt in der Regel 80% des versicherten Werts, sollte das Pferd sport- oder zuchtuntauglich werden oder auch bei Tod des Tieres.
– die Pferdekrankenversicherung: Sie übernimmt sämtliche Tierarztkosten inklusive Operationen oder die
– Pferde-OP-Versicherung: als günstigere Variante zur Pferdekrankenversicherung. Sie kommt je nach Leistungsumfang für Operationen, sowie Vor- und Nachbehandlung auf.

Damit die Kapitalanlage eine hohe Rendite abwerfen kann, benötigt man aber auf jeden Fall ein gutes Händchen für die richtige Wahl des Pferdes und das richtige Management drum herum ….und immer auch ein Quäntchen Glück!

Wer sich mit dem Investment in Pferde gerne etwas näher beschäftigen möchte oder erfahren möchte, wie man auch mit kleinen Summen einsteigen kann, der darf sich gerne an mich wenden. Ich freue mich auf Eure Nachrichten, sowie über Feedback, Anregungen und sämtliche Fragen oder Erfahrungsaustausch. Lasst doch mal einen Kommentar unter dem Beitrag da.

Here we go! Bis zum nächsten Mal

Eure Simone

 

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